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   Neuigkeiten > Gesundheitspolitik

Gesundheitspolitik


Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

Unser Gesundheitssystem ist sehr krank. Die vielen unsinnigen und falschen Behandlungen in Form von Reformgesetzen haben unserem Gesundheitssystem schweren Schaden zugefügt. Ursache dieser Fehlbehandlung durch unsere Gesundheitspolitiker sind die vielen Fehldiagnosen durch sogenannte Gesundheitsexperten. Eine falsche Diagnose führt in der Medizin meist auch zu einer falschen Behandlung, die nicht zu einer Besserung, sondern zu einer Verschlechterung des Zustandes des Patienten führt. Diese Fehldiagnosen wurden von den Gesundheitsexperten im Auftrag vom Krankenkassen und Politikern nach deren Vorstellungen erarbeitet. Krankenkassen und Politiker haben zusammen mit den Medien ein Meinungskartell gebildet und der Öffentlichkeit über viele Jahre mit manipulierten Informationen fälschlicherweise einen reformbedürftigen Zustand unseres Gesundheitssystems vorgetäuscht, um ihre politischen Interessen durchsetzen zu können. Die Folge war, daß unser gutes Gesundheitswesen im internationalen Vergleich der WHO nur auf Platz 28 landete. Die WHO hat dabei die Daten dieser deutschen "Experten" ungeprüft übernommen. Es gibt jedoch seit Jahren auch Untersuchungen von internationalen, von deutschen Politikern nicht beeinflussbaren Experten, die zu ganz anderen Ergebnissen kommen. Nach diesen wissenschaftlichen Untersuchungen ist unser Gesundheitssystem das zweitbeste der Welt (siehe Link unten). Die WHO hat daraufhin ganz erschrocken das deutsche Gesundheitssystem von Rang 28 auf Rang 5 hochgestuft. Auch wurde uns immer eingeredet, wir hätten eines der ineffektivsten und teuersten Gesundheitssysteme der Welt. Die internationalen Untersuchen zeigen jedoch, daß wir ein sehr kostengünstiges Gesundheitssystem haben (auch das können Sie im Link unten nachlesen).

Zusammengefasst muß man feststellen, daß wir nicht ein schlechtes und teueres Gesundheitssystem haben, sondern ein gutes und preiswertes. Die Reformen der letzten Jahre waren in dieser Form nicht notwendig und haben mehr geschadet als genutzt.

Lange Zeit konnten die schlimmsten Folgen für die Patienten von Schwestern und Ärzten durch vermehrtes persönliches Engagement und Überstunden abgewendet werden. Jetzt ist ein Punkt erreicht, an dem die Fehler der Gesundheitspolitik zum Teil nicht mehr kompensiert werden können. Die Patienten, uns das kann jeder von uns sein, werden diese Fehler der Politiker spüren, wenn nicht massiv gegengesteuert wird. Wir haben zur Zeit keinen Bereich im Gesundheitswesen, der nicht stark unter diesen unsinnigen Reformen leidet. Viele kleine Krankenhäuser auf dem Lande stehen vor dem finanziellen Aus, aber auch große Kliniken können zur Zeit nicht witschaftlich arbeiten. Vile Ärzte gehen wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit in Rente. Viele Arztpraxen werden deshalb keine Nachfolger mehr finden und schließen müssen. Auch für eine gute Behandlung mit Krankengymnastik, Massagen oder Medikamenten steht nicht genug Geld zur Verfügung. Deutschland gibt im internationalen Vergleich sehr wenig Geld für Arztpraxen, Krankenhäuser und Medikamente aus (siehe unten). Die Lösung scheint für die Politik ein Ausverkauf unseres Gesundheitssystems an internationale Großkapitalisten (sogenannte Heuschrecken). Ähnlich wie bei der Energiewirtschaft und aktuell bei der Bahn kommt es dann zu Monopolen mit den bekannten Folgen. Dies wird langfristig sicher nicht zu einer besseren Gesundheitsversorgung unserer Bevölkerung beitragen. Aktiengesellschaften achten in erster Linie auf ihre Gewinne und laden die sozialen Probleme bei der Politik ab.
Aktuell stehen uns auch massive Probleme des Datenschutzes ins Haus. Die Politik drängt mit Macht auf die Einführung der elektronischen Versichertenkarte mit zentraler Speicherung aller Patientendaten. Durch eine Speicherung aller Daten an einem zentralen Ort sind diese Daten jedoch verstärkten Angriffen aus dem Internet ausgesetzt. Wie gefährlich dies ist sehen wir aktuell jeden Tag in den Nachrichten. Auch gehen die Krankenkassen schon jetzt sehr verantwortungslos mit den Daten ihrer Versicherten um. Jüngstes Beispiel, das öffentlich Furore gemacht hat, ist das Callcenter der Firma Healthways in Zusammenarbeit mit der DAK.
  • Studie zum Gesundheitwesen unter Downloads rechts kann man nähere Informationen erhalten. Achtung: deutsche Übersetzungen sind manipuliert!


Zitat einer Pressemitteilung des Bundesgesundheitsministeriums:

"In diesem Zusammenhang wurden auf der Konferenz auch jüngste Daten der OECD für Deutschland diskutiert: Zwar gibt Deutschland im Vergleich einen hohen Anteil des BIP für eine umfassende medizinische und zahnmedizinische Versorgung aus, jedoch liegt D bei den Krankenhausausgaben pro Tag, bei den Pro-Kopf-Ausgaben für (ambulante) ärztliche Leistungen, sowie bei der Wachstumsrate der Arzneimittelausgaben pro Kopf an vorletzter Stelle."

Kommentar:
Die Kassen geben zwar viel Geld aus, aber nicht für das eigentlich Wichtige!!
Quelle:
  • Pressemittelung des BMG siehe letzter Absatz ganz unten


  • Zulassungsrückgabe


    Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger,

    Viele haben in den letzten Tagen mit Interesse und möglicherweise auch etwas Sorge die Nachrichten über den "Ärztestreik" gelesen oder gesehen. Von den Medien wurde dieses Ereignis mit viel Aufmerksamkeit verfolgt (siehe weiterführende Links unten). Viele Bürgerinnen und Bürger machen sich Sorgen, weil der Eindruck entsteht, es könne sich an der medizinischen Versorgung in Zukunft etwas ändern. Aus Sicht der Patienten wird sich glücklicherweise nichts ändern. Ganz im Gegenteil. Wenn wir alle zusammen jetzt der Gesundheitspolitik nicht Einhalt gebieten, wird sich in Zukunft sehr viel ändern. Auch und vor allem zum Nachteil der Patienten.

    Aber der Reihe nach. Zuerst ist klarzustellen, daß bei einen Ausstieg der Ärzte aus der kassenärztlichen Versorgung dem Patienten keine finanziellen Nachteile drohen. Eher im Gegenteil. Die Patienten werden von den Ärzten keine Privatrechnung erhalten. Sie müssen und das ist die gute Nachricht auch keine 10€ Praxisgebühr mehr bezahlen. Der Arzt schickt die Rechnung für die Behandlung direkt an die Kasse des Patienten und diese bezahlt direkt an den Arzt. Der Patient ist daran überhaupt nicht beteiligt. Wie bisher auch. Die Patienten werden von uns Ärzten genauso weiterbehandelt, wie bisher.

    Auch die Drohung der Kassen, insbesondere der AOK, Patienten dürfen sich nach der Zulassungsrückgabe nicht mehr von ihrem Hausarzt behandeln lassen, entspricht nicht der aktuellen Rechtsprechung und Gesetzeslage. Das BSG hat Mitte letzten Jahres in einen Urteil festgestellt, daß der Patient auch nach der Zulassungsrückgabe den vertrauten Hausarzt aufsuchen kann.
    Zitat aus der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein
    Ein „Systemversagen“ tritt laut BSG dann ein, wenn mehr als die Hälfte einer Arztgruppe die Zulassung zurückgibt, und es den Krankenkassen, die dann den Sicherstellungsauftrag übernehmen, nicht gelingt, die notwendige Versorgung zu organisieren. In diesem Fall dürften die Versicherten auch einen „Verzichtler“ aufsuchen, der dann nach dem einfachen GOÄ-Satz mit der Kasse abrechnen kann.
    Zitat Ende
    Eine Stellungnahme der kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, die hier eng mit der AOK zusammenareitet können Sie hier unter dem Punkt Systemversagen nachlesen. Dies ist die Interpretation eines Justiziars, der auf der "Kassenseite" steht. Wenn mindestens 70% der Ärzte aussteigen, kann die AOK die notwendige Versorgung mit anderen Ärzten nicht mehr garantieren. Wir werden in nächster Zeit Protestkarten in den Praxen auslegen, mit denen jeder Patient seiner Kasse mitteilen kann, ob er in Zukunft von einem Arzt behandelt werden will, den die Kasse ihm vorschreibt oder lieber den vertrauten Hausarzt aufsucht, den er seit Jahren kennt und vertraut.
    Lassen Sie sich von solchen irritierenden Aussagen der AOK nicht verunsichern. Hier handelt es sich um Kampfgetöse der AOK. Auch hier gilt: wer am lautesten schreit, hat am meisten Angst. Wir werden nur auf unsere Kassenzulassung verzichten, wenn die Versorgung unserer Patienten nicht gefährdet wird. Wir werden die Kassen zwingen müssen das sogenannte Systemversagen festzustellen. Nur unter diesen Vorrausetzungen kann unser Protest erfolgreich sein. Sonst würde das System von den Kassen weiter in die "menschenverachtende" Zukunft gesteuert.

    90% der Hausärzte im Nürnberger Land haben an der Veranstaltung in Nürnberg teilgenommen.

    Warum machen die Ärzte "so einen Aufstand"? Wir Ärzte protestieren schon lange gegen die Gesundheitspolitik. Sie erinnern sich vielleicht noch an die vielen Demonstrationen im letzten Jahr. Die Politik hat jedoch überhaupt nicht reagiert. Nach den Plänen der Politiker wird das Gesundheitssystem radikal umgebaut. Und dies geschieht schon. Auch bei uns in Bayern. Diese Entwicklung droht uns nicht, sie ist längst Realität.

    Was plant die Regierung? Sie plant einen totalen Umbau unseres Gesundheitssytems mit erheblichen und einschneidenden Veränderungen in der ambulanten Patientenversorgung. In einem Leitartikel der NürnbergerNachrichten von Ende November 2007 wurden diese Veränderungen sehr verständlich und klar dargestellt. Die Überschrift dieses Artikels lautete:
    Die Heuschrecken sind da - Unser Gesundheitssystem wird amerikanisiert.
    Ein Auszug:
    Zitat:
    Mit „Sicko“, einer ebenso sarkastischen wie realistischen Bestandsaufnahme des amerikanischen Gesundheitswesens, lehrte der US-Dokumentarfilmer Michael Moore deutsche Kinogänger das Gruseln – und mancher fragte sich, wann solche Verhältnisse auch bei uns herrschen. Zu spät. Die „Heuschrecken“, die amerikanischen Investoren, die das US-Gesundheitssystem in einen ebenso profitablen wie menschenverachteten Markt verwandelt haben, sind schon da.
    Zitat Ende

    Wer nicht sofort und energisch reagiert, hat gegen diese mächtigen Kapitalinteressen in unserer Gesellschaft keine Chance mehr. Deshalb die ungewöhnlich scharfe Reaktion der Hausärzte.

    Wir Ärzte werden es nicht alleine schaffen. Wir brauchen die demokratische Macht der gesamten Bürgerschaft. Jetzt ist Wahlkampf. Sprechen Sie Ihre Politiker an. Und stimmen sie mit dem Stimmzettel ab. Wer jetzt schweigt unterstützt die "menschenverachtende" Politik der regierenden Parteien.

    Wir werden unsere Patienten durch Plakataktionen in den Wartezimmern über den Stand der Dinge informieren und gezielte Verunsicherungen und unwahre Behauptungen der Kassen und der kassenärztlichen Vereinigung aufdecken und die Zusammenhänge erklären. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich an den Hausarzt ihres Vertrauens .

    Hier noch einige weiterführende Links: